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Ein starkes Netzwerk für ein schwaches Herz
Herzinsuffizienz gehört zu den häufigsten Hauptdiagnosen in Deutschlands Krankenhäusern. Diagnostik und Therapie sind komplex, da die Betroffenen oftmals zusätzliche Erkrankungen haben. Die Behandlungsintensität ist daher sehr hoch und von Wechseln zwischen dem stationären und ambulanten Bereich geprägt. Um eine lückenlose Versorgung zu ermöglichen ist eine verzahnte Versorgung aller beteiligten Ärzte und Einrichtungen sehr wichtig.
Krankheitsbild Herzinsuffizienz
Herzinsuffizienz, auch bekannt als Herzschwäche, ist eine chronische Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen, um die Bedürfnisse der Organe zu erfüllen. Dies kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, darunter Atemnot, Müdigkeit, geschwollene Beine und eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Herzinsuffizienz kann sowohl plötzlich als auch schleichend auftreten und erfordert eine sorgfältige Überwachung und Behandlung.

Therapiemöglichkeiten bei Herzinsuffizienz
Die Behandlung von Herzinsuffizienz zielt darauf ab, die Symptome zu lindern, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. Dies kann durch eine Kombination aus Medikamenten, Lebensstiländerungen, wie z.B. einer angepassten Ernährung und regelmäßiger Bewegung, sowie in einigen Fällen durch medizinische Geräte wie implantierbare Defibrillatoren und Resynchronisationsgeräte erreicht werden. In schwereren Fällen kann eine Herztransplantation erwogen werden. Eine begleitende Nierenersatztherapie, wie die Bauchfelldialyse, kann den Patienten ebenfalls Linderung verschaffen.

Korrelation Herz und Niere
Herzinsuffizienz und Niereninsuffizienz sind eng miteinander verbunden. Das Herz pumpt Blut durch den Körper, und die Nieren filtern Abfallprodukte aus dem Blut. Wenn das Herz nicht effektiv pumpt, wird die Durchblutung der Nieren beeinträchtigt, was zu Nierenproblemen führen kann. Die Bauchfelldialyse ist eine effektive Methode zur Behandlung von Niereninsuffizienz, die auch positive Auswirkungen auf die Herzgesundheit haben kann.

Vorteile einer vernetzen Versorgung
Eine effektive Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz erfordert eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Versorgungsbereichen. Unser regionales Versorgungsnetzwerk aus Kreiskrankenhaus Heppenheim, Heilig-Geist Hospital Bensheim und den ze:roPRAXEN als ambulantem Gesundheitsversorger ermöglicht es
- die Versorgung kontinuierlich zu koordinieren
- den Informationsaustausch zwischen den beteiligten Fachkräften zu verbessern
- den Patienten eine umfassende auf deren Bedürfnisse angepasste Betreuung zu bieten
- die Lebensqualität des Patienten zu erhöhen
- Krankenhausaufenthalte zu reduzieren

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